7 Strategien für effektives Lernen und eine erfolgreiche Klausurphase

7 Strategien für effektives Lernen und eine erfolgreiche Klausurphase

Mindestens zwei Mal im Jahr müssen sich auch die besten Studenten zusammenreißen, wenn es wieder heißt: Klausurphase! Dann wird nämlich der im Semester mitgeschriebene Stoff innerhalb kürzester Zeit ins Kurzzeitgedächtnis gepumpt, um pünktlich zum Klausurtermin perfekt vorbereitet zu sein. Allerdings scheitern viele Studenten an dieser organisatorischen Meisterleistung, weil es einfach so schwer ist den inneren Schweinhund zu überwinden. So ist es schließlich viel schöner in Bibliotheksnähe einen Kaffee mit Freunden zu trinken oder die hübschen lernenden Studenten zu beobachten, anstatt selber die eigene Nase in langweilige Vorlesungsskripte zu vergraben. Allerdings ist es dann oftmals zu spät, denn der Klausurtermin rückt immer näher und die Panik vor dem Versagen wird immer größer: Ein Teufelskreis. Um aus diesem Teufelskreis auszubrechen habe ich hier sieben hilfreiche Strategien für dich, oder auch Big-7.

Für eine erfolgreiche Klausurphase:

  1. Über das Thema reden

In vielen Studiengängen geht es heute hauptsächlich darum möglichst viel Lernstoff aufzunehmen und in der Klausur wiederzugeben. Es ist i.d.R. nicht möglich alles komplett auswendig zu lernen, insb. wenn man für mehrere Klausuren gleichzeitig lernen muss. Folglich muss man die Themen auch verstehen und im schlimmsten Fall in der Klausur frei darüber schreiben können, ohne die passende Folie vor Augen zu haben. Hierzu hilft über die Themen zu sprechen. Das können Kommilitonen sein, die als Gesprächspartner dienen, aber auch eure Eltern. Im letzten Fall steht über nämlich sogar vor der Herausforderung ein komplexes Thema möglichst einfach für jemand Fachfremden zu erläutern. Wenn ihr das schafft könnt ihr davon ausgehen, dass ihr das Thema verstanden habt und auch bei einem Blackout in der Klausur nicht aufgeschmissen seid.

  1. Feste Arbeits- und Lernzeiten (Gewohnheiten)

Auch wenn es sich langweilig anhört: Um im Studium erfolgreich zu sein braucht ihr Routine. Indem ihr beispielsweise feste Arbeits- oder Lernzeiten bestimmt, könnt ihr euren inneren Schweinehund überwinden, euch nicht bei der erstbesten Versuchung mit Freunden im Lieblingscafé zu treffen. Es bieten sich Lernzeiten an, denen auch typischerweise Arbeitnehmern unterliegen, also bspw. 9 bis 17 Uhr. In dieser Zeit arbeitet ihr konzentriert den Vorlesungsstoff auf. Anschließend könnt ihr euch belohnen, indem ihr euch mit Freunden trefft, zum Sport geht, anderen Hobbies nachgeht, o.ä.

  1. Pausen

Stellt euch vor, ihr habt es bereits um 9 Uhr in die Bibliothek geschafft. Nun könnt ihr den ganzen Tag durchlernen, denn die Klausur ist ja schon in einer Woche. Dieses Verhalten ist falsch, weil es nicht machbar ist! Stundenlanges Durch-Lernen ohne nennenswerte Pausen ist für deinen Kopf nicht effektiv und über mehrere Tage nicht produktiv aufrecht zu erhalten. Insb. wenn es ums Auswendiglernen geht sind sogar alle 20 bis 30 Minuten kurze Pausen ratsam, damit das Gehirn die wahrgenommenen Informationen auch adäquat verarbeiten, d.h. abspeichern kann. Als Daumenregel sollten man 10-15 % der Lernzeit passiv mit Pausen verbringen. Zu dem Thema Zeiteinteilung und Pausen erfährst du in einem anderen Blog-Beitrag von uns noch mehr Nützliches.

  1. Abwechslung

Langeweile ist der Effizienz-Killer schlechthin. Hier gilt es über verschiedene Ansätze Abhilfe zu schaffen. Am einfachsten ist es nicht zu lange an einem Themenblock zu verbringen, sondern in Maßen verschiedene thematische Anreizpunkte zu setzen. Überdies ist nicht nur eine Abwechslung im Lernstoff ratsam, sondern auch das äußere Umfeld zu wechseln. So wäre es beispielsweise möglich drei Wochentage festzulegen, in denen ihr gemeinsam mit Kommilitonen in der Bibliothek lernt und die übrigen zwei Wochentage bei euch zu Hause. Oder aber ihr wechselt sogar eure Lernstation am selben Tag, während einer Pause. Umgebungswechsel kann natürlich auch hilfreiche sein, wenn du alleine lernst. Experimentiere mit verschiedenen Umgebungen und suche dir deine optimalen Stationen.

  1. Wiederholungen

Damit ihr den Vorlesungsstoff nicht sofort wieder vergesst müsst ihr ihn wohl oder übel wiederholen. Laut einschlägigen Studien hat man bis zu 80 % des Stoffes vergessen, wenn man ihn nicht wiederholt. Darüber hinaus ist darauf zu achten, dass man die erste Wiederholung des Stoffes erst nach 12 Stunden durchführt. Dies ist die effektivste Methode um Stoff in kurzer Zeit im Gedächtnis zu behalten.

  1. Musik

Ein weitere Strategie –oder vielmehr ein Hilfsmittel– um effektiv zu lernen ist Musik. Ob und insb. welche Musik einen positiven Einfluss auf euer Lernverhalten hat, musst ihr für euch selber ausprobieren. Allgemein sollte die Musik aber recht langsam, ruhig und ohne Gesang sein. Klassische Musik, Natur- oder Umgebungsgeräusche (z.B. Coffeeshop-Musik) eigenen sich erwiesenermaßen am besten, um eure Effektivität zu steigern. Überdies gibt es auditive Produkte, wie focus.FM, die Musik wissenschaftlich optimieren, um eine bessere Konzentrationsfähigkeit zu begünstigen.

  1. Der Spicker

Ja genau, richtig gelesen. Fertigt einen Spickzettel an! Indem ihr den Spickzettel schreibt, komprimiert ihr den von euch zu lernenden Stoff soweit, dass er auf einen kleinen Zettel passt. Das hat einen enormen Lerneffekt, weil ihr erkennen müsst, was die Kernaussagen und Eckpunkte eines bestimmten Themas sind. Darüber hinaus gibt ein Spickzettel Sicherheit, denn selbst wenn ihr den Spickzettel mit in die Klausur nehmt, heißt das noch lange nicht, dass ihr ihn letztendlich benötigt.

Hoffentlich sind diese Strategien für dich hilfreich und ich wünsche dir eine erfolgreiche Klausurphase!

 

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By | 2017-04-25T15:42:04+00:00 Januar 31st, 2017|Blog|0 Comments

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